CLIP Group S.A. beginnt mit dem Bau des größten intermodalen Terminals in Polen

Der intermodale Verkehr hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt, obwohl er immer noch nur einen kleinen Teil des gesamten Schienen- und Schifverkehrs ausmacht. Der Anteil des intermodalen Verkehrs am Schienenverkehrsmarkt in Polen erreichte im ersten Halbjahr 2020 10,3%. Es ist immer noch weniger als in den Ländern Westeuropas. Die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass die Nachfrage nach intermodalen Dienstleistungen in Polen ständig steigt, da diese insbesondere für Unternehmen mit großen Volumina eine erhebliche Erleichterung darstellen.

 

CLIP Group S.A. reagiert auf den Bedarf von Unternehmen, die zukunftsorientierte Dienstleistungen erwarten. Das jüngste Beispiel hierfür ist die Erweiterung des intermodalen CLIP-Terminals. Dies ist die nächste Stufe der Investition im Rahmen des Projekts „Erweiterung des intermodalen Containerterminals in Jasin bei Posen“. Die Investition wird von der Europäischen Union über den Kohäsionsfonds im Rahmen des operativen Programms Infrastruktur und Umwelt 2014-2020, Priorität III, Ausbau des TEN-T-Straßennetzes und des multimodalen Verkehrs Maßnahme 3.2 – Ausbau des Schiffverkehrs, der Binnenwasserstraßen und der multimodalen Verbindungen, mitfinanziert. Der Gesamtwert des Projekts wird mit PLN 202.260.680,66 geschätzt.

 

 

 

Mit der Investition wird die Umschlagkapazität des bestehenden Terminals verdreifacht – von derzeit 136.000 TEU/Jahr auf 533.000 TEU/Jahr, d.h. bis zu 20 Zügen pro Tag. Die Lagerfläche wird ebenfalls von derzeit 4.500 TEU auf rund 10.000 TEU verdoppelt. Dies wird mit Anlegen von weiteren 4 Gleisen zu je 750 m, eines zusätzlichen Lagerplatzes sowie durch den Aufbau von 3 RMG-Portalkranen erreicht, unter denen Umschlag von 6 Zügen gleichzeitig erfolgen kann.

Die Arbeiten zur Erweiterung des CLIP-Terminals sollen im vierten Quartal 2021 abgeschlossen sein.